Modularisierung

Was sind Module?

Module sind die zentralen Gliederungseinheiten von Studienprogrammen. Sie umfassen inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lerneinheiten, die sich aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen zusammensetzen. Damit eröffnen sie die Möglichkeit, inhaltliche Zusammenhänge zu schaffen, die über die Ebene der einzelnen Lehrveranstaltungen hinausgehen. Module sind qualitativ (Lernziele und -inhalte) und quantitativ (ECTS Credits) beschreibbar und müssen bewertbar sein (Leistungsnachweise).

Wozu Modularisierung?

Bei der Modularisierung handelt es sich um eine curriculare Neuorganisation der Studienstrukturen auf der Basis von Modulen. Modularisierung bedingt, dass Lehrinhalte neu strukturiert und auf Lernziele ausgerichtet werden. Leistungsnachweise müssen konzipiert und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Dozierenden etabliert werden. Eine gut umgesetzte modularisierte Studienstruktur ermöglicht eine flexiblere und effizientere Studienorganisation, erhöht die Transparenz, erleichtert die Anrechnung von extern erbrachten Studienleistungen und fördert damit auch die studentische Mobilität.

Materialien für Modul- und Studienprogrammverantwortliche

Zur Unterstützung einer gezielten Modulplanung hat die Hochschuldidaktik in Kooperation mit der Abteilung Studienangebotsentwicklung ein Dossier erarbeitet, welches u.a. wichtige Leitlinien für die Gestaltung von modularisierten Studienprogrammen, die Formulierung von Lernzielen auf Modulebene sowie die Konzipierung von Leistungsnachweisen darlegt. Die Checkliste „Modularisierung als Instrument“ der CRUS erläutert Sinn und Zweck aber auch die Herausforderungen der Modularisierung und bietet darüber hinaus wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Handhabung bei der Implementierung modularisierter Studienstrukturen.

Beratungsangebot Hochschuldidaktik

Modularisierung als Instrument: Checklist für die Gestaltung und Implementierung von Modulen (CRUS, 2011)