Rechtsgrundlagen des Studiums

Bei der Entwicklung neuer und der Änderung bestehender Studiengänge und Studienprogramme kommt der Erarbeitung der Rechtsgrundlagen eine bedeutende Rolle zu.

Die Abteilung Studienangebotsentwicklung berät die Fakultäten bei der Erarbeitung und Revision von Rahmen- und Promotionsverordnungen und koordiniert den Erlassprozess sowie das Genehmigungsverfahren Studienordnungen. Die SAE ist zudem erste Anlaufstelle für die Beratung bei der Anbahnung und Umsetzung kooperativer Studienangebote mit inländischen Hochschulen. Ausserdem unterstützt sie die Fakultäten bei der Erarbeitung der Rechtsgrundlagen für inländische und ausländische Kooperationen in der Lehre.

Rahmenverordnungen

Die Rahmenverordnungen enthalten die wichtigsten Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge einer Fakultät. Sie legen u.a. die Studienziele, die grundsätzlichen Bestimmungen zu den Modulen, die Wiederholungsregelungen und die Regelungen für die Anerkennung und Anrechnung von Studienleistungen fest. Für alle Revisionen und Neuerlasse nach dem 4. Juli 2016 gilt die Muster-Rahmenverordnung als verbindliche Grundlage.

Für Joint und Double Degree Studiengänge bedarf es i.d.R. separater Rahmenverordnungen. Zusätzlich ist für diese Studiengänge eine Kooperations-vereinbarung erforderlich, in der sich die beteiligten Hochschulen auf die strukturellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen einigen.

Rahmenverordnungen müssen von der Fakultät, der Universitätsleitung und der Erweiterten Universitätsleitung geprüft und genehmigt werden. Sie werden vom Universitätsrat erlassen und als kantonale Verordnungen im Amtsblatt des Kantons Zürich veröffentlicht. Nähere Angaben zur Erarbeitung und zum Erlass von Verordnungen finden Sie unter Rahmen- und Promotionsverordnungen.

Studienordnungen

Die Studienordnungen enthalten die ausführenden Bestimmungen zu den jeweiligen Rahmenverordnungen einer Fakultät. In den Studienordnungen werden beispielsweise die Buchungsmodalitäten zu den Modulen, die Mustercurricula sowie die Bestehensvoraussetzungen der einzelnen Bachelor- und Masterprogramme definiert. Sie konkretisieren die Bestimmungen der Rahmenverordnungen und sind diesen daher untergeordnet. Die Studienordnungen werden von der Fakultät erlassen und durch die Erweiterte Universitätsleitung genehmigt (Genehmigungsverfahren Studienordnungen).

Promotionsverordnungen

Die Promotionsverordnungen enthalten die wichtigsten das Doktorat betreffenden Bestimmungen einer Fakultät. Dazu gehören z.B. die Regelungen zur Betreuung der Doktorierenden, die Bestimmungen zur Dissertation und der Umfang des curricularen Anteils im Doktorat.

Die Promotionsverordnungen werden von den Fakultäten, der Universitätsleitung und der Erweiterten Universitätsleitung genehmigt und vom Universitätsrat erlassen. Die Promotionsverordnungen sind kantonale Verordnungen und werden im Amtsblatt des Kantons Zürich veröffentlicht. Nähere Angaben zur Erarbeitung und zum Erlass von Verordnungen finden Sie unter Rahmen- und Promotionsverordnungen

Doktoratsordnungen

Die Doktoratsordnungen enthalten die ausführenden Bestimmungen zur jeweiligen Promotionsverordnung einer Fakultät und sind dieser untergeordnet. Sie werden durch die Fakultät erlassen. Auf Wunsch berät die Abteilung Studienangebots-entwicklung bei der Erarbeitung der Doktoratsordnungen und unterstützt die Fakultäten hinsichtlich studienorganisatorischer und juristischer Fragestellungen.

Verordnung über die Zulassung zum Studium an der Universität Zürich (VZS)

Die VZS beinhaltet die grundlegenden Bestimmungen zur Zulassung und Immatrikulation an der UZH. Ihr Geltungsbereich umfasst die Bachelor- und Masterstudiengänge, die besonderen Studiengänge, das Doktorat und die Weiterbildung. Die VZS hat für alle Fakultäten Gültigkeit.

Weitere Dokumente

In vielen Fakultäten existieren Wegleitungen, Merkblätter und Richtlinien zu besonderen Aspekten des Studiums. Es gilt jedoch zu beachten, dass ausschliesslich die Rahmen- und Promotionsverordnungen sowie deren ausführende Bestimmungen (Studienordnungen, Doktoratsordnungen) rechtlich relevante Regelungen enthalten.